Narbenkorrekturen durch Laser


Nach einer Verletzung der Haut tritt bei der Durchbrechung der Basalmembran (unterste Hautschicht) ein narbiger Heilungsverlauf in Gang.


Von dem Wundrand werden hormonelle Lokstoffe ausgesendet, woraufhin sich in der Wunde undifferenzierte Fibroblasten ansiedeln. Diese wandeln sich in ortständige Zellen um, die mit der Produktion von ungeordnetem Kollagen beginnen. So bildet sich ein Ersatzgewebe (Narbe).
Werden zu viele Zellen angelockt, die narbiges Kollagen produzieren und dabei das überschüssige Kollagen nicht abgebaut entsteht eine hypertrophe Narbe. Hier ist das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau gestört. Eine genetische Prädisposition wird angenommen. Dunkelhäutige Haut ist häufiger betroffen. Bestimmte Hautareale am Körper sind vermehrt anzutreffen. Die tumorartige Steigerung der Vermehrung des Narbengewebes wird Keloid genannt. Es kann sich über die Grenzen der Wunde auf die intakte Haut hinweg ausdehnen.
Narben können sich flächig großer entwickeln, wenn das Bindegewebe schwach oder der Zug auf die Haut durch Bewegungszonen stärker ausgeprägt sind. Des Weiteren sind Narben nicht selten wellig oder stufig. In den letzten 20 Jahren haben wir eine Vielzahl von beeinträchtigenden Narben, nicht nur im Gesichtsbereich, durch die Kombination von Therapieverfahren behandelt. Im Rahmen unseres Narben-Management gilt es die Narben unauffälliger zu machen.
Dazu können wir folgende Maßnahmen einsetzen:

  • Chirurgische Korrektur
  • Laserbehandlung
  • Cortisonunterspritzungen

etc.